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Ekzeme, auch als Dermatitis bekannt, sind eine Gruppe von Hauterkrankungen, die durch Entzündungen der Haut gekennzeichnet sind. Sie können in verschiedenen Formen auftreten und verschiedene Ursachen haben. Hier ist ein Überblick über Ekzeme:

Arten von Ekzemen

Atopische Dermatitis: Auch als Neurodermitis bekannt, ist dies eine häufige Form von Ekzemen, die oft in Verbindung mit anderen atopischen Erkrankungen wie Asthma und allergischer Rhinitis auftritt. Typische Symptome sind trockene, juckende Hautausschläge, die typischerweise in den Gelenkbeugen, im Gesicht und auf anderen Körperbereichen auftreten.

Kontaktdermatitis: Diese Form von Ekzem tritt auf, wenn die Haut mit einem irritierenden oder allergenen Stoff in Kontakt kommt. Es gibt zwei Arten: allergische Kontaktdermatitis, die durch eine allergische Reaktion auf eine bestimmte Substanz verursacht wird, und irritierende Kontaktdermatitis, die durch wiederholte Exposition gegenüber einer irritierenden Substanz entsteht. Die Symptome umfassen Rötung, Schwellung, Blasenbildung und Juckreiz.

Seborrhoische Dermatitis: Diese Art von Ekzem betrifft hauptsächlich die behaarte Kopfhaut, kann aber auch andere fettreiche Bereiche wie das Gesicht, die Ohren und den Brustkorb betreffen. Typische Symptome sind fettige, gelbliche Schuppen, Rötung und Juckreiz.

Dyshidrotisches Ekzem: Auch bekannt als dyshidrotische Dermatitis oder vesikulopustulöse Handekzem, tritt diese Form von Ekzem vor allem an den Händen und Füßen auf. Es wird durch kleine Blasen gekennzeichnet, die stark jucken und schmerzen können.

Ursachen von Ekzemen

  • Genetische Veranlagung: Menschen mit einer familiären Vorgeschichte von Ekzemen, Asthma oder allergischen Erkrankungen haben ein höheres Risiko, Ekzeme zu entwickeln.
  • Umweltfaktoren: Exposition gegenüber irritierenden Substanzen wie Chemikalien, Reinigungsmitteln, Seifen, Parfüm und Pollen kann Ekzeme auslösen oder verschlimmern.
  • Trockene Haut: Eine gestörte Hautbarriere und trockene Haut können das Risiko für Ekzeme erhöhen.
  • Immunsystem: Eine überaktive Immunantwort kann zu Entzündungen der Haut führen und Ekzeme verursachen.

Behandlung von Ekzemen

Die Behandlung von Ekzemen zielt darauf ab, Entzündungen zu reduzieren, Juckreiz zu lindern und die Hautbarriere zu stärken. Dies kann durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

  • Topische Steroide und entzündungshemmende Cremes
  • Feuchtigkeitsspendende Cremes und Lotionen
  • Vermeidung von bekannten Auslösern und irritierenden Substanzen
  • Antihistaminika zur Linderung von Juckreiz
  • Phototherapie (Lichttherapie) zur Behandlung schwerer Fälle

Ekzeme können eine chronische und belastende Hauterkrankung sein, die eine sorgfältige Pflege und Behandlung erfordert. Ein Dermatologe kann eine genaue Diagnose stellen und einen individuellen Behandlungsplan erstellen, der auf die spezifischen Bedürfnisse und Symptome des Patienten zugeschnitten ist. Es ist wichtig, die Haut sanft zu pflegen, potenzielle Auslöser zu identifizieren und Behandlungen konsistent anzuwenden, um Symptome zu kontrollieren und Hautausbrüche zu minimieren.